KARLBARTOS.COM

 
HOME LIVE MUSIC BIOGRAPHY CONTACT IMPRINT
Communication 2016
PRODUCT

NEWS
IT'S MORE FUN TO COMPUTE?
2019-08-19
Prof. Malte Brinkmann: Über eine "Pädagogik im Verborgenen" in Karl Bartos' Autobiografie "Der Klang der Maschine"
Dr. Malte Brinkmann lehrt als Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Eines seiner Schwerpunktthemen ist das Lernen an sich. Wie lernt man? Warum lernt man wie? Gerade in Zeiten der digitalisierten Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten eine spannende Frage. Umso mehr, wenn es um Kreativität geht.

Was das mit Karl Bartos zu tun hat?

Karl Bartos und Malte Brinkmann kamen nach der Veröffentlichung von Bartos' Autobiografie "Der Klang der Maschine" ins Gespräch, denn Bartos betrachtete darin die Auswirkung von Kybernetik auf die Kreativität der Band Kraftwerk. Malte Brinkmanns Auseinandersetzung mit dem Thema hat er nun in dem Essay "It’s More Fun To Compute? Karl Bartos zur Dialektik von Digitalisierung und Kreativität am Beispiel der Band 'Kraftwerk'" aufgearbeitet. Sein Resumée: Karl Bartos' Thesen sollten für pädagogische Programme und Reflexionen nutzbar gemacht werden. Eine spannende Lektüre.

Hier ein kurzes Abstract:

"Karl Bartos gehörte bis zu seinem Ausscheiden 1990 zum klassischen Line-Up der Band. Er beschreibt in seiner 2017 erschienenen Autobiographie seine Erfahrungen bei Kraftwerk als Musiker und elektronischer Schlagzeuger (vgl. Bartos 2017). Dieses Werk wirft nicht nur sehr interessante Perspektiven auf die Geschichte von Kraftwerk, einer Band, die sich bewusst jeglichem Showrummel und Rockgebaren entzieht und mit ihrem Roboter-Image einen transhumanen Stil pflegt. Bartos eröffnet in seinem Werk darüber hinaus eine Perspektive auf gemeinschaftliches, kreatives und lustvolles Improvisieren, Komponieren und Lernen unter Bedingungen zunehmend digitalisierter Abläufe und Prozesse. Meine Lektüre konzentriert sich im Folgenden auf die Schnittstellen von kulturell-kreativem Schaffen und Digitalisierung. Ich behaupte, dass sowohl Kreative und Künstler bzw. Künstlerinnen als auch Pädagogen bzw. Pädagoginnen von Karl Bartos’ Lebenserfahrung lernen können. Bartos’ These lautet: Die Band Kraftwerk ist ca. ab 1981 – zu dem Zeitpunkt, an dem die serielle Technik des Samplings und ein voll digitalisiertes Studio den Produktionsprozess beherrschen – nicht mehr kreativ: Digitalisierung als Sequenzialisierung der Abläufe und die damit einhergehende Kybernetisierung von Prozessen wirken sich negativ auf die auf Improvisation und Montage basierende Kreativität der Band aus. Sie kann deshalb nicht mehr an die alten innovativen Phasen und Erfolge anknüpfen und wird zunehmend zur rückwärtsgewandten Verwalterin ihres eigenen Erbes, das sie nunmehr in immer neuen Kompilationen und Remixes vermarktet und damit sich selbst musealisiert. Digitalisierung und Kreativität stehen in einem Spannungsverhältnis zueinander, das mit Karl Bartos aus dem Verborgenen gehoben und für pädagogische Reflexionen und Programme fruchtbar gemacht werden kann."

Der vollständige Essay findet sich in Clemens Bach (Hrsg.) – Pädagogik im Verborgenen: Bildung und Erziehung in der ästhetischen Gegenwart

IT'S MORE FUN TO COMPUTE?

Foto: ©Humboldt-Universität zu Berlin
 
SOLD OUT: ES-LIMITED BARTOS SINGLE
2019-02-19
Karl Bartos and his alter ego Herr Karl
For those who didn't get the 50. issue bundle of Electronic Sound Magazine: Take some comfort from the video on our channel!

WITHOUT A TRACE OF EMOTION
 
OUT NOW: 50. ES ISSUE WITH LIMITED SINGLE
2019-02-13
Herr Karl on the cover of Electronic Sound Magazine's jubilee issue
Appearing on the cover of Electronic Sound's first issue has been great in 2013. Now Karl Bartos is back on the cover - or - that is to say - Herr Karl, his alter ego.

For its 50. issue Electronic Sound Magazine is publishing an edited version of the transcript of the interview with Karl that formed the basis of the original feature. In addition there is a very special vinyl release to mark the occasion, a seven-inch single featuring two Karl Bartos tracks. ‘Without A Trace Of Emotion’ featuring Herr Karl as protagonist and ‘Vox Humana’ which is famous for the lyric: "The human voice is the most expressive musical instruments of all". Both tracks are taken from the album "Off The Record".

The seven-inch, which is exclusive to Electronic Sound, comes in a gatefold sleeve with a folded poster. The poster shows the record cover artwork and also the full text of the Karl Bartos feature that appeared in the first issue of the magazine.

GET YOUR COPY
 
LIVE
Currently no scheduled live performances

NEWSLETTER
E-mail address


I´ve read the privacy notice and agree with the terms

AUTOBIOGRAPHY